Deutschland stürzt im Klima-Ranking ab

Schlechte Nachrichten für die Berliner Energiepolitik:

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Dass die Energiewende für gewerbliche und private Stromkunden vor allem teuer ist, dürfte bekannt sein. Nicht weit bekannt ist hingegen, dass die vielfältigen Dichotomien des deutschen Strommarktes hochmoderne Gaskraftwerk unwirtschaftlich machen und die – unter anderem durch den amerikanischen „Shale gas-Boom“ – verbilligte Kohle zu einem Anstieg der CO2-Emissionen aus der deutschen Stromerzeugung geführt hat. Auch in Hinblick auf den Klimaschutz können also keine Erfolge verbucht werden.

Der jetzt publizierte Absturz Deutschlands im Klimaschutz-Index von Germanwatch und Climate Action Network wird insbesondere mit dem Auftreten deutscher Vertreter in Brüssel begründet. „Deutschland verliert vor allem wegen seiner Unentschiedenheit in Sachen Reform des Emissionshandels und wegen seiner Blockade der EU-Richtlinien für spritsparende Autos und Energieeffizienz“, so Jan Burck, Teamleiter Teamleiter Deutsche und EU-Klimapolitik bei Germanwatch.

Eine deutschsprachige Zusammenfassung kann bei Germanwatch abgerufen werden: http://germanwatch.org/de/download/8602.pdf

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